„Lindbergh, die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“ – Hörbuch mit Bastian Pastewka in allen Rollen


Lindbergh von Torben Kuhlmann

Lindbergh von Torben Kuhlmann

Es war einmal – eine fliegende Maus! Nein, keine Fledermaus, sondern eine richtige Maus, die sich eine Flugmaschine gebaut hat und damit über das weite Meer, den Atlantik, geflogen ist. Das ist unmöglich? Aber nein, das Buch „Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus, erzählt davon. Die Geschichte ist auch als Hörbuch erschienen. Darin gibt es verschiedene Personen und alle werden gesprochen von dem bekannten Schauspieler und Comedian Bastian Pastewka. Und das macht er richtig gut…

„Vor vielen Jahren lebte in einer riesigen Stadt eine neugierige, belesene Maus. Sie verkroch sich oft in düsteren Bibliotheken, um heimlich in den Büchern der Menschen zu lesen. Oh, so viele Bücher hier, Regale rauf, Regale runter, alles voller Bücher…“

Charlie, eine kleine Maus, ist mit seinen Büchern eigentlich sehr glücklich. Aber eines Tages fällt ihm auf, dass alle anderen Mäuse verschwunden sind.

„Nanu, es ist gar keine andere Maus zu hören. Seltsam.“

Die Menschen haben eine schreckliche neue Erfindung gemacht: tödliche Mäusefallen. Die haben sie überall aufgestellt. Die Mäuse sind anscheinend davor geflohen und Charlie ist allein, wie Luca aus dem Leseclub erzählt:

„Dann hat die die erst überall gesucht, in der Speisekammer und so, und dann hat die einen Brief von seinem Onkel gefunden und da drauf stand die Freiheitstatue. Die hatte die Maus auch schon in der Bibliothek gefunden und nochmal ein Bild an der Wand.“

Charlie findet hier einen wichtigen Hinweis:

„Was steht denn da? Hamburg – Amerika. Das ist die Lösung. Sie sind alle nach Amerika. Oh. Und Onkel Paul hat mir erzählt, dass da eine große Statue alle Neuankömmlinge begrüßt, ganz egal ob Mensch oder Maus.“

Charlie beschließt, ebenfalls nach Amerika auszuwandern und versucht es zuerst bei den großen Schiffen im Hafen. Eva fand das sehr spannend:

„Und er hat gedacht, aha, da schleich ich mich mal an Bord, und überall waren dann Katzen, die das bewachten, selbst an den Koffern von den Passagieren.“

Also muss sich Charlie etwas Anderes überlegen. Er fasst den Plan, nach Amerika zu fliegen. Aber wie? Er beginnt, eine Erfindung zu machen, interessant für Timo und Simon:

„Dann sucht die Maus noch mehr Teile für ihren Flugapparat, und dann guckt sie halt eben in die alte Spielzeugkiste und findet genau das, was sie braucht – “

„Als erstes wollte er mit nem Papierflugzeug segeln, dann hatte er ne Flugmaschine auf dem Rücken, und dann ist er mit dem Flugzeug geflogen.“

Das Buch erzählt anhand Charlies Erlebnissen von den Anfängen der Luftfahrt. Zweimal scheitert er und stürzt ab, beim dritten Mal bleibt er in der Luft, aber dort warten weitere Gefahren auf ihn. Sophie hat mitgefiebert:

„Er fliegt ja dann los und dann kamen die Eulen hinter ihm her und das war sehr sehr sehr spannend ­– weil, ob sie den kriegen, ob sie ihn nicht kriegen…“

Timo und Constantin wissen, wie es weitergeht:

„Und dann landet die Maus, und alle Mäuse, umringen ihn und den Flugapparat.“

„Und dann waren da seine Mama, und seine anderen Mäuse, Freunde und so, auch sein Bruder und alle Freunde.“

Charlie hat es also geschafft, nach Amerika zu kommen. Ganz schön mutig, die kleine Maus, meint auch Julian:

„Ja, so wie ich mutig, hab keine Angst, schlau, stark – “

Eva erzählt, wie die Geschichte ausgeht:

„Dann hat er die Freiheitsstatue gesehen. Also, er war stolz das, er es geschafft hatte, und halt auch, alle waren da, sogar die Eltern und das kam auch in die Zeitung, und dann stand da so ein Junge und der hat davon geträumt, auch mal in die Wolken zu steigen.“

Der kleine Junge, der davon träumt zu fliegen, ist Charles Lindbergh und der hat später als erster Mensch ganz alleine vor fast 90 Jahren ganz alleine den großen Ozean namens Atlantik überflogen, weiß Christian:

„Charles Lindbergh war nämlich ein Pionier.“

Diesen Charles Lindbergh gab es wirklich, aber gab es vor ihm die kleine Maus Charlie, die ihm als Vorbild gedient hat? Toni weiß es:

„Die Menschen haben gedacht, dass Charles Lindbergh der erste war, obwohl Charlie der erste war.“ Und Max zweifelt:

„Also ich glaube nicht, dass es so eine Maus gab. Weil: Mäuse können ja keine Flugapparate oder so was bauen.“

Mia und Simon beraten darüber: Ist die Geschichte wahr oder nicht?

„Er hat ne ganz tolle Fantasie und die Sachen, die er sich halt denkt, die zeichnet er sich auf und dann die Erfinder haben die Flugzeuge dann nachgebaut – Die Geschichte ist ja gar nicht in echt passiert, stimmt doch – das ist ja nur Fantasie, aber so könnte es gewesen sein.“

Na gut, vielleicht ist die abenteuerliche Geschichte von einer fliegenden Maus ein bisschen geschwindelt, aber Toni, Emil, Helen und den anderen Kindern hat sie trotzdem gut gefallen:

„Ich fand gut an der Geschichte, dass die gut ausgegangen ist. Und dass die dann ihre Freunde und Verwandten wiedergesehen hat.“

„Ich fand sie toll, weil sie auch ein bisschen außergewöhnlich war. So Geschichten, wie einen Schatz zu finden oder so etwas, das ist halt gewöhnlicher als eine Geschichte von einer fliegenden Maus.“

„Man kommt dann irgendwie in Gedanken so in die Geschichte rein, war’s bei mir und dann wird’s immer spannender.“

Lindbergh, die fliegende Maus, schafft es in der Geschichte tatsächlich ­– wahr oder nicht.

„Hier kommt ein Looping. Ich hab’s geschafft. Ich bin die erste fliegende Maus der Welt – Juhu!“

Regine Bruckmann mit den Kindern aus den Leseclubs der Nordgrundschule in Berlin Zehlendorf, 2. Und 3. Klasse

Torben Kuhlmann, Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus, Hörbuch, Inszenierte Lesung mit Musik, Sprecher Bastian Pastewka, erschienen bei: der Hörverlag, 9,99 €, wir empfehlen 6-8 Jahre

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