„Medusenkind“ von Kitty Crowther


medusenkindAm Anfang kommen zwei Frauen zu Meduse. „Ist es wirklich heute Nacht?“ fragen sie. Mitten in der Nacht klopfen sie an die Tür. Als sie hereinkommen, sehen sie nur Haare, weil die Meduse so lange Haare hat…

Die beiden Frauen helfen Meduse, ihr Kind zur Welt zu bringen. Es ist eine besondere Geburt, weil die Meduse eine besondere Frau ist. Die Meduse hat Zauberhaare, damit kann sie fast alles machen. Sie hat ihr Kind immer damit festgehalten, sie kann es nicht aus den Haaren lassen. Das Kind heißt Irisee. Wie deren Haare aussehen, weiß man nicht, sie hat immer eine bunte Kappe auf. Irisee hat ihre Mutter lieb, aber sie findet das gar nicht toll, dass ihre Mutter sie immer festhält. Sie will auch mit den anderen Kindern spielen. Die Kinder spielen am Meer und klettern auf den Steinen. Zuerst unterrichtet die Meduse ihr Kind selbst, aber dann lässt sie Irisee doch zur Schule gehen, weil sie nicht möchte, dass das Kind traurig ist.

Meduse ist am Ende eine gute Mutter, weil sie sich die Haare abschneidet. Sie will, dass keiner mehr Angst vor ihr hat. Sie will auch mal in die Stadt gehen und das Kind von der Schule abholen. An dem Buch hat uns ALLES gut gefallen. Das Buch war spannend, weil auf jeder Seite ein kleines Rätsel steckt. So wie bei der Geburt. Man erfährt erst auf der nächsten Seite, was gemeint ist. Auf den bunten Bildern kann man sich so viele verschiedene Sachen angucken.

Die Haare sind ein bisschen gruselig, weil die so lang sind und man die Meduse nicht richtig sehen kann. Bei der Geburt sieht man nur ihren Bauch und ihre Füße. Meduse kann mit den Haaren auch Buchstaben bilden, so lernt das Mädchen schreiben. Wir kennen niemanden, der solche Haare hat. Auch das Gesicht der Meduse ist manchmal ein bisschen gruselig, ihre Augen funkeln so. Am Ende sieht die Mutter eigentlich ganz schick aus. Irisee hat zum ersten Mal keine Kappe mehr auf dem Kopf, und ihre Haare sehen jetzt genauso aus wie die ihrer Mutter: blond und halblang. Wahrscheinlich kann die Meduse mit ihren Haaren jetzt nicht mehr zaubern. Aber wenn Irisee aufwächst, hat sie vielleicht auch Zauberhaare.

Leseratten-Kinder der Nord-Grundschule, Klasse 1

Kitty Crowther, Medusenkind, Aladin Verlag 2016, 14,95, ab 5 Jahren

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